Wacholderwald & Kürbiskern
Wacholderwald & Kürbiskern
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Waldig und kräftig — Wacholder und steirisches Kürbiskernöl.
Wacholderwald & Kürbiskern ist meine österreichischste Seife. Steirisches Kürbiskernöl macht ein Viertel der Fettphase aus und gibt der Seife ihre dunkle Farbe. Gemahlener Kürbiskern sorgt für ein sanftes Peeling, ganze Kerne zieren die Oberfläche.
Wie sie duftet
Wacholderbeere und Zedernholz, sonst nichts. Es ist die schlichteste Duftmischung im Sortiment und die einzige, die klar in eine Richtung geht: harzig, würzig, nach Wald nach Regen. Kein Zitrus, keine Blüten.
Das Kürbiskernöl
Steirisches Kürbiskernöl ist teuer und in einer Seife eigentlich unvernünftig, weil ein Gutteil davon beim Verseifen umgewandelt wird. Ich verwende es trotzdem, weil es dieser Rezeptur ihren Charakter gibt: die tiefe Farbe, das satte Hautgefühl und den Bezug zu einem Rohstoff, der tatsächlich von hier kommt. Bei Olivenöl und Kokosöl geht das naturgemäß nicht, dazu wächst in Österreich nichts.
Was drin ist
- Kürbiskernöl aus der Steiermark — rund ein Viertel der Fettphase
- Rindertalg — macht das Stück hart und gibt einen feinen Schaum
- Olivenöl — spendet Feuchtigkeit
- Kokosöl — sorgt für cremigen Schaum
- Kakaobutter — nährt und härtet
- Rizinusöl — stabilisiert den Schaum
- Gemahlener Kürbiskern — sanftes Peeling
- Ganze Kürbiskerne — natürliche Dekoration
- Ätherische Öle: Wacholderbeere, Zedernholz
Ich sage es offen dazu: Diese Seife enthält Rindertalg und ist damit nicht vegan. Rein pflanzlich sind Erde & Rauch, Lavendellicht, Abendmalz und Mohn & Schatten.
Für welche Haut
Mit 6 Prozent Überfettung liegt sie im mittleren Bereich, gut für normale Haut am Körper. Durch das Peeling ist sie besonders angenehm für Hände und Füße nach der Gartenarbeit. Fürs Gesicht würde ich eher zu einer Seife ohne Peelingkörper greifen.
So wird sie gemacht
Kalt gerührt, in kleinen Mengen, in meiner Manufaktur in Wien-Floridsdorf. Die Überfettung von 6 Prozent stelle ich über den Laugennachlass ein, so bleibt ein Anteil aller Öle der Rezeptur unverseift. Nach einem Tag Ruhe schneide ich den Block von Hand, danach reift jedes Stück mindestens sechs Wochen.
Details
- Ca. 100 g, kalt gerührt und handgemacht in Wien
- Überfettung 6 % (über Laugennachlass)
- Reifezeit mindestens sechs Wochen
- Palmölfrei, ohne synthetische Farb-, Duft- oder Konservierungsstoffe
- Plastikfrei in Papier verpackt
- Nicht vegan — enthält Rindertalg
- Sicherheitsbewertet nach EU-Kosmetikverordnung 1223/2009, notifiziert im CPNP
Anwendung
Zwischen den Händen aufschäumen und den Schaum in kreisenden Bewegungen auftragen. Das Kürbiskernpulver gibt dabei ein sanftes Peeling. Danach an einem luftigen Platz abtrocknen lassen.
Häufige Fragen
Wie stark ist das Peeling?
Fein. Das Kürbiskernpulver ist gemahlen, nicht geschrotet. Die ganzen Kerne oben lösen sich nach den ersten Anwendungen ab.
Riecht man das Kürbiskernöl?
Kaum. Es gibt vor allem Farbe und Hautgefühl, der Duft kommt von Wacholder und Zedernholz.
Ist sie vegan?
Nein, sie enthält Rindertalg (Sodium Tallowate).
Wie lange hält ein Stück?
Bei täglichem Duschen etwa drei bis fünf Wochen, wenn die Seife zwischendurch abtrocknen kann.
INCI
Sodium Tallowate, Aqua, Sodium Cucurbitate**, Sodium Cocoabutterate, Sodium Cocoate**, Glycerin, Sodium Olivate**, Sodium Castorate**, Kaolin, Juniperus Communis Oil, Cucurbita Pepo Seed Powder, Juniperus Virginiana Wood Oil, Cucurbita Pepo Seed**, Limonene*
* natürlich in ätherischen Ölen enthalten | ** aus kontrolliert biologischem Anbau
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